Deutsche
Klimafinanzierung
Der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung
Projektdatenbank zur deutschen Klimafinanzierung

Armutsbekämpfung im ländlichen Raum

Vietnam, Asien, 2010

Eckdaten
Land/RegionVietnam, Asien
Ländereinordnung Lower Middle Income Country
Summe -
(Zuschuss)
davon „Klima“-Anteil 300 000 €
Finanziert über BMZ Finanzierungsinstrument allgemeine FZ/TZ (bilateral)
Jahr 2010 Projektzeitraum 2007 - 2013
Sektor Anpassung
Projektträger Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
Projektpartner Volkskomitees der Provinzen Tra Vinh und Ha Tinh
Anrechnung auf X 0,7% - Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
O Fast-Start-Zusage 2010-2012
O Biodiversitätszusage 2009
O Beitrag zur l'Aquila Zusage für Ernährungssicherheit

Ziel ist es, die Teilhabe der armen ländlichen Bevölkerung an verschiedenen Märkten zu verbessern. Beiträge zur Armutsminderung, zur Schaffung besserer Lebensbedingungen im ländlichen Raum und zum Abbau regionaler Disparitäten sollen geleistet werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Internationalen Fonds für Landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) durchgeführt. IFAD gewährt den Provinzen Tra Vinh und Ha Tinh einen Kredit. Die GIZ berät die Volkskomitees hinsichtlich der Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel. Die Arbeit konzentriert sich darauf, Zugangsbarrieren für die arme Bevölkerung zu Märkten systematisch abzubauen. Das Vorhaben trägt dazu bei, die lokale Entwicklungsplanung partizipativ und marktorientiert zu gestalten; fördert marktorientierte Landwirtschaft entlang von Wertschöpfungsketten; unterstützt die Stärkung von Produzentengruppen; trägt zur Ausweitung des Angebotes beschäftigungsrelevanter Qualifizierung bei und fördert die Verbesserung des lokalen Investitionsklimas.

Entwicklungpolitische Analyse

Über die Klimafinanzierung geförderte Maßnahmen müssen auch entwicklungspolitischen Kriterien genügen. Für Maßnahmen, die im Zeitraum 2010-2012 bewilligt wurden, haben wir öffentlich verfügbare Projektbeschreibungen danach untersucht, ob einige ausgewählte Aspekte bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen explizit berücksichtigt wurden.
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  • Diese Maßnahmen:
  • tragen zu langfristigem Klimaschutz und zur Erreichung des 2°-Ziels bei
    • Hat das Projekt einen Rio-Marker Minderung von 2 oder einen Rio-Marker Minderung und Anpassung von jeweils 1?
    • Fördert das Projekt die Einführung neuer Klimatechnologien bzw. technologischer/sozialer Innovation?
    • Fördert das Projekt die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Energiebereich?
  • X tragen explizit zur Armutsbekämpfung bei
    • Ist Armutsbekämpfung als ein ausdrückliches Ziel des Projekts und in den Maßnahmen verankert?
    • Arbeitet das Projekt mit besonders verletzlichen Gruppen zur Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage?
  • X beteiligen die lokale Bevölkerung/Zivilgesellschaft
    • Haben die Betroffenen von Projekten ein Mitspracherecht an Planung, Umsetzung und Monitoring des Projekts?
    • Sind NRO als Vertreter der lokalen Bevölkerung beteiligt?
    • Ist die lokale Bevölkerung direkt beteiligt?
  • O berücksichtigen explizit den Schutz der Menschenrechte
    • Sind Schutz und Förderung der Menschenrechte explizit in Zielen und Maßnahmen verankert?
    • Werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Wahrnehmung ihrer Rechte und der Beteiligung an Entscheidungen gestärkt?
    • Befolgen REDD+-Projekte das Prinzip der freiwillig vorab und in Kenntnis der Sachlage gegebenen Zustimmung (FPIC)?
  • O haben Gender-Aspekte integiert
    • Hat das Projekt die Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit als Zielsetzung?
    • Setzt es Gender Mainstreaming oder eine Gender Responsiveness Strategie um?
    • Wird die Zielgruppe nach Männern und Frauen differenziert?
    • Werden Frauen und Frauengruppen explizit mit einbezogen?
  • X berücksichtigen schutzbedürftige Gruppen bei Anpassungsmaßnahmen
    • Führt das Projekt Anpassungsmaßnahmen durch, die die Lage besonders verletzlichen Gruppen verbessern sollen, besonders in vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen?

Quellenangaben:
http://www.giz.de/de/weltweit/18583.html Juni 2014

zuletzt aktualisiert: 05.06.2015 | Edit

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