Deutsche
Klimafinanzierung
Der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung
Projektdatenbank zur deutschen Klimafinanzierung

Programm nachhaltige ländliche Entwicklung

Peru, Mittel- und Südamerika, 2010

Eckdaten
Land/RegionPeru, Mittel- und Südamerika
Ländereinordnung Upper Middle Income Country
Summe -
(Zuschuss)
davon „Klima“-Anteil 800 000 €
Finanziert über BMZ Finanzierungsinstrument allgemeine FZ/TZ (bilateral)
Jahr 2010 Projektzeitraum 2003 - 2013
Sektor Waldschutz (Minderung)
Projektträger Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
Projektpartner Agencia Peruana de Cooperación Internacional (APCI)
Anrechnung auf X 0,7% - Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
O Fast-Start-Zusage 2010-2012
O Biodiversitätszusage 2009
O Beitrag zur l'Aquila Zusage für Ernährungssicherheit

Ziel ist es, die Lebensgrundlagen der armen Bevölkerung in ausgewählten ländlichen Gebieten durch die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen zu verbessern. Das Programm fördert die enge Verzahnung von Schutz und nachhaltiger Nutzung der natürlichen Ressourcen. Es umfasst drei komplementäre Komponenten- die ländliche Wirtschaftsentwicklung, das Management natürlicher Ressourcen und Biodiversität und Naturschutzgebiete und Biokorridore. Die Consultingfirma ARGE ECO / AGEG ist im Vorhaben für folgende Themenbereiche verantwortlich: Umweltkommunikation und -bildung, Mechanismen zur Kompensation von Umweltdienstleistungen, Management nationaler Naturschutzgebiete. Das Programm ist im Norden Perus, in den Regionen Piura, Cajamarca, Amazonas und San Martin, sowie auf nationaler Ebene tätig. Grundlage ist das gemeinsam mit den peruanischen Partnern erarbeitete Schwerpunktstrategiepapier „Nachhaltige ländliche Entwicklung, Management natürlicher Ressourcen und Klimawandel in Peru“

Entwicklungpolitische Analyse

Über die Klimafinanzierung geförderte Maßnahmen müssen auch entwicklungspolitischen Kriterien genügen. Für Maßnahmen, die im Zeitraum 2010-2012 bewilligt wurden, haben wir öffentlich verfügbare Projektbeschreibungen danach untersucht, ob einige ausgewählte Aspekte bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen explizit berücksichtigt wurden.
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  • Diese Maßnahmen:
  • tragen zu langfristigem Klimaschutz und zur Erreichung des 2°-Ziels bei
    • Hat das Projekt einen Rio-Marker Minderung von 2 oder einen Rio-Marker Minderung und Anpassung von jeweils 1?
    • Fördert das Projekt die Einführung neuer Klimatechnologien bzw. technologischer/sozialer Innovation?
    • Fördert das Projekt die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Energiebereich?
  • tragen explizit zur Armutsbekämpfung bei
    • Ist Armutsbekämpfung als ein ausdrückliches Ziel des Projekts und in den Maßnahmen verankert?
    • Arbeitet das Projekt mit besonders verletzlichen Gruppen zur Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage?
  • beteiligen die lokale Bevölkerung/Zivilgesellschaft
    • Haben die Betroffenen von Projekten ein Mitspracherecht an Planung, Umsetzung und Monitoring des Projekts?
    • Sind NRO als Vertreter der lokalen Bevölkerung beteiligt?
    • Ist die lokale Bevölkerung direkt beteiligt?
  • berücksichtigen explizit den Schutz der Menschenrechte
    • Sind Schutz und Förderung der Menschenrechte explizit in Zielen und Maßnahmen verankert?
    • Werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Wahrnehmung ihrer Rechte und der Beteiligung an Entscheidungen gestärkt?
    • Befolgen REDD+-Projekte das Prinzip der freiwillig vorab und in Kenntnis der Sachlage gegebenen Zustimmung (FPIC)?
  • haben Gender-Aspekte integiert
    • Hat das Projekt die Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit als Zielsetzung?
    • Setzt es Gender Mainstreaming oder eine Gender Responsiveness Strategie um?
    • Wird die Zielgruppe nach Männern und Frauen differenziert?
    • Werden Frauen und Frauengruppen explizit mit einbezogen?
  • berücksichtigen schutzbedürftige Gruppen bei Anpassungsmaßnahmen
    • Führt das Projekt Anpassungsmaßnahmen durch, die die Lage besonders verletzlichen Gruppen verbessern sollen, besonders in vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen?

Quellenangaben:
keine Projektbeschreibung verfügbar Juni 2014

zuletzt aktualisiert: 05.06.2015 | Edit

Weitere Einträge

Projekt Land Jahr Sektor Betrag
Einzahlung in die International Renewable Energy Agency (IRENA) 2018 Multilaterale Institutionen und Initiativen 2018 Minderung 6 770 000 €
(Zuschuss)
Global Alliance for Building and Construction (GABC) Multilaterale Institutionen und Initiativen 2018 Minderung 250 000 €
(Zuschuss)
GAFSP - Global Agriculture and Food Security Program Multilaterale Entwicklungsbank 2018 Anpassung 12 500 000 €
(Zuschuss)
Blue Action Fund Global/Überregional 2018 Cross-cutting 11 145 790 €
(Zuschuss)
Einzahlung in die UN Klimarahmenkonvention (UNFCCC) 2019 Multilaterale Institutionen und Initiativen 2019 Cross-cutting 6 503 897 €
(Zuschuss)
Einzahlung in die UN Klimarahmenkonvention (UNFCCC) 2018 Multilaterale Institutionen und Initiativen 2018 Cross-cutting 6 357 534 €
(Zuschuss)
Einzahlung an den IPCC 2019 Multilaterale Institutionen und Initiativen 2019 Cross-cutting 321 000 €
(Zuschuss)
Einzahlung an den IPCC 2018 Multilaterale Institutionen und Initiativen 2018 Cross-cutting 321 000 €
(Zuschuss)
Disbursements for cooperative projects to enhance international scientific collaboration on climate protection and climate adaptation financed by the Federal Ministry for Education and Research. Global/Überregional 2016 Cross-cutting 3 439 228 €
(Zuschuss)
Disbursements for bilateral projects on 'Future Megacities' financed by the Federal Ministry for Education and Research Global/Überregional 2016 Cross-cutting 3 291 001 €
(Zuschuss)

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