Deutsche
Klimafinanzierung
Der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung
Projektdatenbank zur deutschen Klimafinanzierung

Anpassung an den Klimawandel im Andenraum

Mittel- und Südamerika landerübergreifend, Mittel- und Südamerika, 2010

Eckdaten
Land/RegionMittel- und Südamerika landerübergreifend, Mittel- und Südamerika
Ländereinordnung Global/regional
Summe -
(Zuschuss)
davon „Klima“-Anteil 75 000 €
Finanziert über BMZ Finanzierungsinstrument allgemeine FZ/TZ (bilateral)
Jahr 2010 Projektzeitraum 2012 - 2013
Sektor Anpassung
Projektträger Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
Projektpartner Regional: Comunidad Andina de Naciones (CAN); National: Landwirtschafts- und Umweltministerien der Mitgliedsländer
Anrechnung auf X 0,7% - Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
O Fast-Start-Zusage 2010-2012
O Biodiversitätszusage 2009
O Beitrag zur l'Aquila Zusage für Ernährungssicherheit

Bei der Entwicklungsplanung des landwirtschaftlichen Sektors werden Klimawirkungen systematisch berücksichtigt. Problembewusstsein sowie notwendiges Know-how und Ressourcen werden gestärkt. Landwirtschaftliche Betriebssysteme, insbesondere von Kleinbauern, können langfristig besser an den Klimawandel angepasst werden. Das Programm konzentriert sich zum einen auf die Entwicklung und Anwendung von Methoden und Planungsinstrumenten für das Mainstreaming von Klimaanpassung in der Landwirtschaft. Zum anderen fördert es den regionalen Austausch von Klimadatenmanagement- und Anpassungserfahrungen. Förderkomponenten sind Beratung, Aus- und Fortbildung sowie örtliche Zuschüsse für Pilotmassnahmen an ausgewählten Orten. Das Vorhaben arbeitet mit den bilateralen Programmen der deutschen Internationalen Zusammenarbeit in der Region eng zusammen. Das Programm umfasst in den ersten zwei Jahren drei Komponenten. Erstens Planungs- und Managementinstrumente; zweitens Wissenstransfer und drittens Capacity Development.

Entwicklungpolitische Analyse

Über die Klimafinanzierung geförderte Maßnahmen müssen auch entwicklungspolitischen Kriterien genügen. Für Maßnahmen, die im Zeitraum 2010-2012 bewilligt wurden, haben wir öffentlich verfügbare Projektbeschreibungen danach untersucht, ob einige ausgewählte Aspekte bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen explizit berücksichtigt wurden.
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  • Diese Maßnahmen:
  • tragen zu langfristigem Klimaschutz und zur Erreichung des 2°-Ziels bei
    • Hat das Projekt einen Rio-Marker Minderung von 2 oder einen Rio-Marker Minderung und Anpassung von jeweils 1?
    • Fördert das Projekt die Einführung neuer Klimatechnologien bzw. technologischer/sozialer Innovation?
    • Fördert das Projekt die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Energiebereich?
  • tragen explizit zur Armutsbekämpfung bei
    • Ist Armutsbekämpfung als ein ausdrückliches Ziel des Projekts und in den Maßnahmen verankert?
    • Arbeitet das Projekt mit besonders verletzlichen Gruppen zur Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage?
  • beteiligen die lokale Bevölkerung/Zivilgesellschaft
    • Haben die Betroffenen von Projekten ein Mitspracherecht an Planung, Umsetzung und Monitoring des Projekts?
    • Sind NRO als Vertreter der lokalen Bevölkerung beteiligt?
    • Ist die lokale Bevölkerung direkt beteiligt?
  • berücksichtigen explizit den Schutz der Menschenrechte
    • Sind Schutz und Förderung der Menschenrechte explizit in Zielen und Maßnahmen verankert?
    • Werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Wahrnehmung ihrer Rechte und der Beteiligung an Entscheidungen gestärkt?
    • Befolgen REDD+-Projekte das Prinzip der freiwillig vorab und in Kenntnis der Sachlage gegebenen Zustimmung (FPIC)?
  • haben Gender-Aspekte integiert
    • Hat das Projekt die Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit als Zielsetzung?
    • Setzt es Gender Mainstreaming oder eine Gender Responsiveness Strategie um?
    • Wird die Zielgruppe nach Männern und Frauen differenziert?
    • Werden Frauen und Frauengruppen explizit mit einbezogen?
  • berücksichtigen schutzbedürftige Gruppen bei Anpassungsmaßnahmen
    • Führt das Projekt Anpassungsmaßnahmen durch, die die Lage besonders verletzlichen Gruppen verbessern sollen, besonders in vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen?

Quellenangaben:
keine Projektbeschreibung verfügbar Juni 2014

zuletzt aktualisiert: 05.06.2015 | Edit

Weitere Einträge

Projekt Land Jahr Sektor Betrag
Umstellung der Produktion von kommerziellen Kältegeräten auf natürliche Kältemittel Swasiland 2008 Minderung 1 418 925 €
(Zuschuss)
Feuchtgebietsschutz in der Kapregion Südafrika 2008 Waldschutz (Minderung) 2 000 000 €
(Zuschuss)
BECCAP: Basisprogramm Energie und Anpassung an den Klimawandel Südafrika 2008 Minderung 1 996 718 €
(Zuschuss)
Umstellung von Supermärkten von halogenierten auf natürliche Kältemittel Südafrika 2008 Minderung 1 696 893 €
(Zuschuss)
Verbesserung des Know-hows über die Anwendung von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien Südafrika 2008 Minderung 650 000 €
(Zuschuss)
Erhaltung des Miombo-Trockenwalds durch Vergrößerung und verbessertes Management Sambia 2008 Waldschutz (Minderung) 2 060 704 €
(Zuschuss)
Entwicklung eines nationalen Energiekonzepts Namibia 2008 Minderung 155 092 €
(Zuschuss)
Umrüstung von Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden auf natürliche Kältemittel Mauritius 2008 Minderung 1 243 555 €
(Zuschuss)
Nachhaltige Energie- und Wasserversorgung für die Universität Accra Ghana 2008 Minderung 1 356 425 €
(Zuschuss)
Schutz des Ngiri-Dreiecks DR Kongo 2008 Waldschutz (Minderung) 1 096 388 €
(Zuschuss)

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