Deutsche
Klimafinanzierung
Der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung
Projektdatenbank zur deutschen Klimafinanzierung

Sektorprogramm Wasser- und Sanitärversorgung, Phase III

Burundi, Subsahara-Afrika, 2011

Eckdaten
Land/RegionBurundi, Subsahara-Afrika
Ländereinordnung LDC, African Country, Low Income Country
Summe 15 000 000 €
(Zuschuss)
davon „Klima“-Anteil 7 500 000 €
Finanziert über BMZ Finanzierungsinstrument allgemeine FZ/TZ (bilateral)
Jahr 2011 Projektzeitraum k.A.
Sektor Anpassung
Rio Marker Minderung 0 Rio Marker Anpassung 1
Projektträger KfW Entwicklungsbank, Frankfurt am Main
Projektpartner Ministère de l’Eau
de l’Environnement
de l’Aménagement du Territoire et de l’Urbanisme (MEEATU); Ministère de l’Energie et des Mines (MEM)
Anrechnung auf X 0,7% - Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
O Fast-Start-Zusage 2010-2012
O Biodiversitätszusage 2009
O Beitrag zur l'Aquila Zusage für Ernährungssicherheit

Ziel ist es, die Wasser- und Sanitärversorgung der Bevölkerung mit der Einführung eines integrierten Wasserressourcenmanagements und eines dezentralen, professionellen sowie dienstleistungsorientierten und kostendeckenden Betriebs, einschließlich Rücklagenbildung, nachhaltig zu verbessern. GIZ und KfW Entwicklungsbank arbeiten auf unterschiedlichen administrativen Ebenen, das heißt mit Ministerien, Provinzverwaltungen, Kommunen und Betreibern. Investitionen, Beratung, Studien, Begleitmaßnahmen, Fortbildungsmaßnahmen und andere Interventionen verstärken sich gegenseitig, um die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu unterstützen. Deutschland ist derzeit der größte Geber im Wassersektor Burundis und koordiniert die anderen Geber maßgeblich.

Entwicklungpolitische Analyse

Über die Klimafinanzierung geförderte Maßnahmen müssen auch entwicklungspolitischen Kriterien genügen. Für Maßnahmen, die im Zeitraum 2010-2012 bewilligt wurden, haben wir öffentlich verfügbare Projektbeschreibungen danach untersucht, ob einige ausgewählte Aspekte bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen explizit berücksichtigt wurden.
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  • Diese Maßnahmen:
  • tragen zu langfristigem Klimaschutz und zur Erreichung des 2°-Ziels bei
    • Hat das Projekt einen Rio-Marker Minderung von 2 oder einen Rio-Marker Minderung und Anpassung von jeweils 1?
    • Fördert das Projekt die Einführung neuer Klimatechnologien bzw. technologischer/sozialer Innovation?
    • Fördert das Projekt die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Energiebereich?
  • tragen explizit zur Armutsbekämpfung bei
    • Ist Armutsbekämpfung als ein ausdrückliches Ziel des Projekts und in den Maßnahmen verankert?
    • Arbeitet das Projekt mit besonders verletzlichen Gruppen zur Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage?
  • O beteiligen die lokale Bevölkerung/Zivilgesellschaft
    • Haben die Betroffenen von Projekten ein Mitspracherecht an Planung, Umsetzung und Monitoring des Projekts?
    • Sind NRO als Vertreter der lokalen Bevölkerung beteiligt?
    • Ist die lokale Bevölkerung direkt beteiligt?
  • O berücksichtigen explizit den Schutz der Menschenrechte
    • Sind Schutz und Förderung der Menschenrechte explizit in Zielen und Maßnahmen verankert?
    • Werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Wahrnehmung ihrer Rechte und der Beteiligung an Entscheidungen gestärkt?
    • Befolgen REDD+-Projekte das Prinzip der freiwillig vorab und in Kenntnis der Sachlage gegebenen Zustimmung (FPIC)?
  • O haben Gender-Aspekte integiert
    • Hat das Projekt die Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit als Zielsetzung?
    • Setzt es Gender Mainstreaming oder eine Gender Responsiveness Strategie um?
    • Wird die Zielgruppe nach Männern und Frauen differenziert?
    • Werden Frauen und Frauengruppen explizit mit einbezogen?
  • X berücksichtigen schutzbedürftige Gruppen bei Anpassungsmaßnahmen
    • Führt das Projekt Anpassungsmaßnahmen durch, die die Lage besonders verletzlichen Gruppen verbessern sollen, besonders in vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen?

Quellenangaben:
https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Sektorprogramm-Wasser--und-Sanitaerversorgung-Phase-III-27502.htm Juni 2014

zuletzt aktualisiert: 05.06.2015 | Edit

Weitere Einträge

Projekt Land Jahr Sektor Betrag
Einzahlung in das Energy Sector Management Assistance Program (ESMAP) Multilaterale Entwicklungsbank 2015 Minderung 900 000 €
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