Deutsche
Klimafinanzierung
Der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung
Projektdatenbank zur deutschen Klimafinanzierung

Unterstützung der Initiativen Mediterraner Solarplan und Union für das Mittelmeer

MENA landerübergreifend, Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika (MENA), 2011

Eckdaten
Land/RegionMENA landerübergreifend, Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika (MENA)
Ländereinordnung Global/regional
Summe 3 450 000 €
(Zuschuss)
davon „Klima“-Anteil 3 450 000 €
Finanziert über BMUB Finanzierungsinstrument IKI (bilateral)
Jahr 2011 Projektzeitraum 2011 - 2014
Sektor Minderung
Rio Marker Minderung 2 Rio Marker Anpassung 0
Projektträger Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
Projektpartner Marokko - Ministère de l’Energie
des Mines
de l’Eau et de l’Environnement (ME-MEE)
Agence des Energies Renouvelables et de l’Efficacité Energétique (ADEREE)
Moroccan Agency for Solar Energy (MASEN)
Tunesien - Ministère de l'Industrie et de la Technologie
Agence Nationale de la Maîtrise d’Energie (ANME) Algerien - Ministère de l'Energie et des Mines
Commission de Régulation de l'Electricité et du Gaz (CREG) Libyen: Ministry of Electricity and Renewable Energy
Renewable Energy Authority of Libya (REAOL)
Arabische Liga
Anrechnung auf X 0,7% - Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
X Fast-Start-Zusage 2010-2012
O Biodiversitätszusage 2009
X Beitrag zur l'Aquila Zusage für Ernährungssicherheit

Das Projekt hilft den Partnern in der MENA-Region, heimische, erneuerbare Energieressourcen zu nutzen und befähigt sie, internationale Prozesse in diesem Bereich aktiv mitzugestalten. Es unterstützt die Schaffung geeigneter politischer Rahmenbedingungen, indem nationale Strategien und Fördersysteme effektiver gestaltet werden. Modelle für die Beteiligung von privatwirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren an Großprojekten sowie Ansätze zur Förderung lokaler Wertschöpfung werden entwickelt.

Entwicklungpolitische Analyse

Über die Klimafinanzierung geförderte Maßnahmen müssen auch entwicklungspolitischen Kriterien genügen. Für Maßnahmen, die im Zeitraum 2010-2012 bewilligt wurden, haben wir öffentlich verfügbare Projektbeschreibungen danach untersucht, ob einige ausgewählte Aspekte bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen explizit berücksichtigt wurden.
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  • Diese Maßnahmen:
  • X tragen zu langfristigem Klimaschutz und zur Erreichung des 2°-Ziels bei
    • Hat das Projekt einen Rio-Marker Minderung von 2 oder einen Rio-Marker Minderung und Anpassung von jeweils 1?
    • Fördert das Projekt die Einführung neuer Klimatechnologien bzw. technologischer/sozialer Innovation?
    • Fördert das Projekt die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Energiebereich?
  • O tragen explizit zur Armutsbekämpfung bei
    • Ist Armutsbekämpfung als ein ausdrückliches Ziel des Projekts und in den Maßnahmen verankert?
    • Arbeitet das Projekt mit besonders verletzlichen Gruppen zur Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage?
  • X beteiligen die lokale Bevölkerung/Zivilgesellschaft
    • Haben die Betroffenen von Projekten ein Mitspracherecht an Planung, Umsetzung und Monitoring des Projekts?
    • Sind NRO als Vertreter der lokalen Bevölkerung beteiligt?
    • Ist die lokale Bevölkerung direkt beteiligt?
  • O berücksichtigen explizit den Schutz der Menschenrechte
    • Sind Schutz und Förderung der Menschenrechte explizit in Zielen und Maßnahmen verankert?
    • Werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Wahrnehmung ihrer Rechte und der Beteiligung an Entscheidungen gestärkt?
    • Befolgen REDD+-Projekte das Prinzip der freiwillig vorab und in Kenntnis der Sachlage gegebenen Zustimmung (FPIC)?
  • O haben Gender-Aspekte integiert
    • Hat das Projekt die Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit als Zielsetzung?
    • Setzt es Gender Mainstreaming oder eine Gender Responsiveness Strategie um?
    • Wird die Zielgruppe nach Männern und Frauen differenziert?
    • Werden Frauen und Frauengruppen explizit mit einbezogen?
  • berücksichtigen schutzbedürftige Gruppen bei Anpassungsmaßnahmen
    • Führt das Projekt Anpassungsmaßnahmen durch, die die Lage besonders verletzlichen Gruppen verbessern sollen, besonders in vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen?

Quellenangaben:
http://www.international-climate-initiative.com/de/nc/projekte, http://www.giz.de/de/weltweit/14787.html, Februar 2015

zuletzt aktualisiert: 27.02.2015 | Edit

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