Deutsche
Klimafinanzierung
Der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung
Projektdatenbank zur deutschen Klimafinanzierung

Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Algerien, Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika (MENA), 2016

Eckdaten
Land/RegionAlgerien, Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika (MENA)
Ländereinordnung Lower Middle Income Country
Summe 2 000 000 €
(Zuschuss)
davon „Klima“-Anteil 1 000 000 €
Finanziert über BMZ Finanzierungsinstrument allgemeine FZ/TZ (bilateral)
Jahr 2016 Projektzeitraum 2014 - 2019
Sektor Minderung
Rio Marker Minderung 1 Rio Marker Anpassung 0
Projektträger Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
Projektpartner Ministère de l’Environnement et des Energies renouvelables (MEER)
Agence Nationale des Déchets (AND)
Anrechnung auf X 0,7% - Ziel der Entwicklungszusammenarbeit
O Fast-Start-Zusage 2010-2012
O Biodiversitätszusage 2009
O Beitrag zur l'Aquila Zusage für Ernährungssicherheit
Ausgangssituation

In vielen Städten und Gemeinden Algeriens wachsen die Müllberge. In der Bevölkerung herrscht deshalb große Unzufriedenheit. Um das Müllproblem in den Griff zu bekommen, legt die algerische Regierung großen Wert auf das Thema Abfallwirtschaft – auch, um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen.

In den letzten Jahren investierte die öffentliche Hand in Algerien erheblich, um die Abfallwirtschaft zu fördern. Häufig fehlt es den Gemeinden aber an effizienten Strukturen für die Sammlung und den Transport von Abfällen sowie für die Straßenreinigung. Auch die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger über Umweltschutz und Abfallentsorgung ist ein wichtiges Thema. Den zuständigen Behörden und Unternehmen der Abfallwirtschaft mangelt es jedoch an Personal, Kompetenz und effizienter Organisation.

Ziel

Die Müllentsorgung in den Städten und Gemeinden funktioniert zuverlässiger. Das Projekt trägt zu einer integrierten Abfallwirtschaft auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene bei. 

Vorgehensweise

Das Projekt verbessert die Dienstleistungen der Abfallwirtschaft und unterstützt den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Es bietet den verschiedenen Partnern strategische, rechtliche und technische Beratung an. Zu den Schwerpunkten des Projekts gehören:

  • die Kontrolle und Unterstützung eines Abfallwirtschaftszentrums als Musterzentrum für die Schulung von Akteuren im Abfallmanagement in anderen Regionen;
  • der Aufbau eines Wissensmanagements, um innovative Ansätze und Erfahrungen im Bereich des Abfallmanagements zu verbreiten;
  • die Entwicklung neuer Instrumente der politischen Steuerung im Abfallsektor;
  • die Neuorganisation der Nationalen Abfallagentur (AND);
  • die verbesserte Prüfung von Mülldeponien durch die Nationale Abfallagentur.
Wirkungen

Seit dem Beginn des Projektes wurden die folgenden Ergebnisse erzielt:

  • Das Verständnis lokaler Entscheidungsträger über integrierte Haushaltsabfallwirtschaft ist gewachsen.
  • Die Verwaltung ist besser in der Lage, eine effiziente Abfallbewirtschaftung zu gewährleisten. Die Leitungen der Mülldeponien haben nun einen besseren Überblick darüber, wie sie mit dem Fassungsvermögen haushalten müssen.
  • Das algerische Umweltrecht wurde im Hinblick auf die Einführung neuer politischer Steuerungsinstrumente analysiert.
  • Die Nationale Abfallagentur (ANP) wurde in Organisationsfragen beraten. 
  • Veranstaltungen zum Wissensaustausch wurden organisiert 
  • https://www.giz.de/de/weltweit/29589.html

zuletzt aktualisiert: 27.02.2019 | Edit

Weitere Einträge

Projekt Land Jahr Sektor Betrag
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